Französische Austauschschüler zu Gast in St. Ingbert
Während der acht Tage wurden bestehende Freundschaften vertieft und den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dieses ermöglichte ihnen spannende Einblicke in die deutsche Kultur, das deutsche Schulsystem sowie in die Arbeitswelt im Rahmen eines dreitägigen Mini-Praktikums.
Die Rückmeldungen der französischen Austauschschülerinnen und -schüler waren durchweg positiv:
- „C’était vraiment sympa, nous avons été bien accueillis. C’était intéressant, nous avons fait plein de choses même en sortant de notre zone de confort. On en ressort avec une belle amitié avec nos correspondantes.“
- „C’était une expérience enrichissante pour nous. On a pu apprendre un peu mieux l’allemand et découvrir le pays. Le groupe de correspondants était très sympa.“
Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsamer Ausflug nach Heidelberg. Bei strahlendem Sommerwetter konnte die Gruppe zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken und in die Geschichte der Stadt eintauchen. Im Heidelberger Schloss wandelten die Schülerinnen und Schüler auf den Spuren von Liselotte von der Pfalz (1652–1722). Als Tochter des Kurfürsten Karl Ludwig verbrachte sie einen Teil ihrer Kindheit im Heidelberger Schloss, bevor sie aus politischen Gründen nach Frankreich verheiratet wurde. Natürlich durfte auch der Besuch des größten Weinfasses der Welt nicht fehlen. Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die charmante Altstadt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Studentenkarzers. Zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert wurden dort Studenten für kleinere Vergehen, beispielsweise nächtliches Feiern, vorübergehend eingesperrt. Ihre humorvollen Graffiti und Karikaturen sind bis heute erhalten und geben einen lebendigen Einblick in das damalige Studentenleben.
Bevor es mit dem Zug zurück nach Hause ging, machte die Gruppe noch Halt beim berühmten Brückenaffen. Der Legende nach bringt das Berühren der Figur Glück – oder zumindest die Gewissheit, eines Tages nach Heidelberg zurückzukehren.
… und wer weiß: Vielleicht führt diese Legende auch unsere französischen Gäste noch einmal nach St. Ingbert zurück. Wir würden uns freuen
Mei
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