Viele Hände helfen

Schulleben

Am Albertus-Magnus-Gymnasium wurden bei vielfältigen Aktionen Spendengelder gesammelt, um Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Dabei kamen rund 1300,- Euro zusammen.

Den Kindern und Jugendlichen war es jedoch auch wichtig, sichtbare Zeichen zu setzen.

Vor diesem Hintergrund entstand ein Musikvideo zum „Lied vom Nichtverstehen“ (Maybebop), das nun für die nächsten Monate auf unserer Homepage abgerufen werden kann (siehe unten).

Die Situation in der Ukraine beschäftigt die Schülerinnen und Schüler des AMG stark. Im Unterricht kamen viele Fragen auf: Ein Krieg – so nah vor meiner eigenen Haustür? Was bedeutet das für mich? Welche Folgen hat die Auseinandersetzung für meine Bekannten und Familienmitglieder in osteuropäischen Ländern? Wie geht es wohl den Gleichaltrigen in der Ukraine, auf der Flucht oder an ihren neuen Heimatorten?

Ihre Betroffenheit haben die Klassen auf Plakaten festgehalten und ihre Klassenräume umdekoriert – Hauptgestaltungsmittel sind derzeit Friedenstauben. Viel miteinander zu sprechen – das hat der Schulgemeinschaft geholfen.

Den Kindern und Jugendlichen war es jedoch auch wichtig, sichtbare Zeichen zu setzen. Eine Gruppe sang mit Musiklehrer Andreas Ganster und der Hilfe der Technik-AG das „Lied vom Nichtverstehen“ ein, was freundlicherweise von den Urhebern, der A-cappella-Formation Maybebop gestattet wurde.

Viele Schülergruppen wollten etwas ganz Praktisches beitragen und entschieden sich dafür, Spendengelder zu erwirtschaften. Dazu trugen Verkaufsaktionen bei, wobei das Angebot von selbstgebackenem Kuchen über Friedenslichter hin zu Armbändchen reichte. Aus vielen kleinen Projekten ging auf diese Weise die beachtliche Summe von 1.289,77 Euro hervor.

 

Aufgerundet auf 1.300 Euro floss dieser Betrag nun einer Hilfsorganisation zu, die in der Ukraine tätig ist.

 

Die Sorge um die Zukunft, die mit dem Ukraine-Konflikt in das Leben aller getreten ist, wird dadurch vielleicht nicht geringer – etwas Konkretes gemeinsam zu unternehmen, sich weniger hilflos zu fühlen, das kam jedoch der gesamten Schulgemeinschaft zugute – und nun hoffentlich auch jungen Menschen in der Ukraine. 

 

 

 


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