Springen, werfen und laufen als „Herbstgaudi“ am AMG

Schulleben

Ein Schuljahr ganz ohne „Jugend trainiert“ und Bundesjugendspiele? Das kann
doch nicht das letzte Wort gewesen sein! So jedenfalls dachte die
Fachkonferenz Sport und schloss sich einer Initiative der Deutschen
Schulsportstiftung an.

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Dazu wandelten sie die herkömmlichen Disziplinen des
Sportfestes ab und machten auf diese Weise ein kreatives Bewegungsangebot,
an dem alle ihren Spaß haben konnten, ohne gegen die Hygienevorschriften zu
verstoßen. Für jede Schulstufe war eine Stunde auf dem Sportplatz
reserviert. Aufregend war es dabei bereits, die persönlichen Startnummern an
die Pullis zu heften. Was das Wetter anging, musste „Sonne im Herzen“ die
echte Sonne ersetzen, denn der Himmel blieb bedeckt, auch wenn dies der
Freude keinen Abbruch tat. Gemeinsam mit hilfreichen Assistenten aus der 9a
wurden die Schülerinnen und Schüler zu drei Stationen geführt: Eine war
unter Anleitung von Herrn Lang und Herrn Schertz als Pendelstaffel angelegt,
wobei die besondere Herausforderung darin bestand, zusätzlich zum Laufen
einen Stab senkrecht zu balancieren. Wer schneller rannte, als der Stab
fallen konnte, hatte hier eindeutig die Nase vorne. Eine zweite Station lag
in der Verantwortung von Frau Schönenberger und Frau Meyer und bestand in
einer Wurfdisziplin. Allerdings wurden kein Ball, kein Diskus und kein Speer
geworfen, sondern ein Objekt, dessen Flugeigenschaften sich als höchst
überraschend erwiesen: Fahrradreifen wurden gerollt, geschleudert oder wie
eine Frisbee-Scheibe geworfen und landeten durchaus nicht immer dort, wo die
Riegenführer es erwartet hatten. Als dritte Disziplin ging es bei Herrn
Schönenberger und Herrn Berger schließlich um Sprünge aus dem Stand –
gewertet wurde nicht die persönliche Weite, sondern die Strecke, die die
ganze Klassengemeinschaft gemeinsam schaffte. Gummibärchen belohnten die
kleine Bewegungseinheit, die eine willkommene Abwechslung im Schulvormittag
bot und Vorfreude darauf weckte, sich hoffentlich bald wieder in sportlichen
Wettkämpfen messen zu dürfen.


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