Unser Engagement - Der Mensch

Das LIMES-Netzwerk

Das Netzwerk  LiMeS besteht aus dem Lions-Quest-Programm, der Mediation und der Schoolworkerin.

Lions Quest

Das Programm vermittelt soziale und kommunikative Kompetenzen in den Klassenstufen 5 und 6, soll die Handlungsfähigkeit erweitern, die Persönlichkeit sowie Gruppenprozesse fördern.

Für Eltern bedeutet es Unterstützung bei der Erziehung.

Das bedeutet, dass pro Woche eine Stunde für soziales Lernen auf dem Stundenplan steht (keine Arbeiten, keine Noten)

 

 

Mediation - unser Programm zur Streitschlichtung

Die Mediation ist ein Verfahren zur Streitschlichtung, bei dem die Konfliktpartner eine Lösung finden, mit der beide gut leben können. Unterstützt werden sie dabei in der Regel von eigens ausgebildeten Schüler-Mediatoren.

Regeln einer Mediation:

  • ausreden lassen
  • keine Beleidigungen
  • keine Lügen
  • Mediatoren haben Schweigepflicht
  • Ziel ist ein Kompromiss und eine Win-Win-Situation, also eine Lösung mit der die Parteien zufrieden sind.

Wann ist eine Mediation angeraten?

Wenn sich zwei Schüler streiten

  • und den Streit nicht selbst lösen können.
  • und nicht zu einem Lehrer gehen wollen.

Wie läuft eine Mediation ab?

Vorbereitungen:

  • Die Streitenden kontaktieren die Schülermediatoren/Lehrermediatoren.
  • Es wird ein für Streitende und Schülermediatoren passender Termin festgelegt.

Eigentliche Mediation:

  • Erklärung der Mediation und Erläuterung der festgelegten Regeln.
  • Jede Streitpartei trägt ihre Sichtweise vor.
  • Hintergründe, Gefühle und Details werden von den Mediatoren erfragt bzw. erarbeitet.
  • Gemeinsam wird eine Lösung gesucht, mit der beide Streitenden zufrieden sind.
  • Nach Klärung des Streites wird die gemeinsam ermittelte Lösung im Vertrag festgehalten.

Nachbereitung:

  • Ein Nachtermin wird vereinbart, um die Einhaltung des Vertrags zu kontrollieren und ggf. erneut eine Mediation durchzuführen.

Wie nehme ich Kontakt zu den Schülermediatoren auf?

Man sie direkt in den Klassen ansprechen oder einen Mediationslehrer bitten, den Kontakt herzustellen.

In Klassenstufe 10 stehen Amelie Menzner, Celina Kron, Hannah Schulte, Hannah Quirin, Tim Finger und Dylan Hillebrand zur Verfügung, in Klassenstufe 11: Louisa Habermann, Lara Richter, Juliane Leiner, Jannis Wagner und Xenia Rutz, in Klassenstufe 12: Fabian Neumann.

Wie nehme ich Kontakt zu den Lehrermediatoren auf?

Sprecht Frau Erlemeier, Frau Lee, Herr Merscher, Herr Neises, Herr Oberheim, Frau Ruffing, Frau Stender-Haas oder Frau Zimmermann einfach am Lehrerzimmer an.

Wie kann man Schüler-Mediator werden?

  • Ab der 7. Klasse kann man im Rahmen einer AG zum Mediator ausgebildet werden.
  • Danach besteht die Möglichkeit – ebenfalls im Rahmen einer AG – die erworbenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
  • Einmal pro Jahr treffen sich Schüler- und Lehrermediatoren, um gemeinsam das erworbene Wissen auf Grundlage eines ausgewählten Themas anzuwenden und  zu verfeinern.

Damit alle Mitglieder der Schulgemeinschaft über das Angebot informiert sind, stellen es die Mediatoren sowohl auf Elternabenden, als auch in Lions-Quest-Stunden und bei Lehrerkonferenzen vor.

Schoolworker-Projekt

Das Schoolworkerprogramm ist im Oktober 2003 im Saarpfalz-Kreis gestartet geworden.  An allen Grundschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Erweiterten Realschulen des Saarpfalz-Kreises sind Schoolworker eingesetzt worden. Sie sind Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer. Dieses vom Land und den Landkreisen geförderte Modell dient der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule. Die engere Verzahnung wird über die Schaffung einer tragfähigen Kooperationsstruktur verwirklicht.

Unsere Schooworkerin (siehe auch eigener Menü-Punkt links) ist immer donnerstags am AMG und steht den Schülern, Eltern und Lehrern als Ansprechpartnerin bei Fragen und zu allen Informationen der Jugendhilfe zur Verfügung.

Aufgabenschwerpunkte sind:

Beratung und Information von Schülern, Eltern und Lehrern:

1. bei Problemen im schulischen, familiären und persönlichen Bereich von Kindern und Jugendlichen

2. bei Fragen der Eltern zu erzieherischen Themen;

3. zu Angeboten und Aufgaben der Jugendhilfe

4. zu Angeboten im sozialen Umfeld

5. Unterstützung, Beratung, Begleitung und Aufbau von Präventionskonzepten in den Schulen

6. Beratung und Unterstützung für Lehrer bei fallspezifischen Problemen

7. Mitwirkung in schulischen Gremien