Unser Engagement - Der Mensch

Naturwissenschaftliche Angebote am AMG

In wenigen Wochen wird der neue naturwissenschaftliche Trakt des AMG eingeweiht. Die neuen Räume für Biologie und Chemie werden das naturwissenschaftliche Angebot aufwerten und ein schülerzentriertes Arbeiten mit viel Experimentieren und Selbermachen ermöglichen.

Einen Vorgeschmack vom Arbeiten im Labor konnte das AMG im letzten Schuljahr haben, als es den Biologen gelungen war, den Bio-Technikum-Truck nach St. Ingbert zu holen (siehe Bericht unten). 

Im laufenden Schuljahr empfiehlt sich außerdem die Arbeitsgemeinschaft von Frau Gothe zur Mitarbeit, in der physikalische Probleme mit Hilfe von Lego-Mindstorms-Robotern anschaulich gelöst werden.

Frau Gothe betreut außerdem das Projekt, das die Firma Bosch zum Thema Energieeffizienz an der Schule durchführt.

Ganz selbstständig und ohne Anleitung durch einen Lehrer arbeitet die Technik-AG, in der vorwiegend Schüler der oberen Klassen sich um Ton und Bild bei AMG-Veranstaltungen kümmern und gleichzeitig auch wichtige Ereignisse im Leben der Schulgemeinschaft in Bild und Ton festhalten.

Erlebnis Forschung: Das BioTechnikum am AMG

Das Warten hat sich gelohnt!

In diesem Jahr führte die Tour des „BioTechnikums“ nun endlich in das Saarland. Vom 24. bis zum 25. März 2015 stand das Labor des doppelstöckigen Forschungstrucks den Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums für zahlreiche Schülerpraktika exklusiv zur Verfügung.

Bereits vor einigen Jahren hat sich die Fachschaft Biologie für das „BioTechnikum“ beworben. Das mobile Labor ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) deutschlandweit unterwegs, um über die Bedeutung der modernen Biotechnologie in Deutschland, ihre Forschung und Anwendung zu informieren, Berufsperspektiven aufzuzeigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Mithilfe praxisnaher Experimente gingen die Schüler der Biotechnologie auf den Grund. Unter Anleitung der projektbegleitenden Wissenschaftler lüftete die Klasse 7c mithilfe von Milch und Enzymen das Geheimnis der Löcher im Käse und die Schüler der Klassenstufe 10 machten unter anderem das Erbmaterial DNA sichtbar. Dies war für viele Schüler ein echtes "Aha-Erlebnis". Viele Schüler waren von den Möglichkeiten der Biotechnologie so beeindruckt, dass sich die Wissenschaftler spontan bereit erklärten, eine zusätzliche Informationsveranstaltung am AMG anzubieten.

Wortwörtlich Spannung kam dann auf, als die Biologie-Kursschüler der Klassenstufe 11 eigene Solarzellen auf Basis von Hibiskusblütentee bauten und es ihnen gelang, mit Hilfe von Hefe chemische Energie in Strom umzuwandeln. Souverän brachten die Schüler einen Sound-Chip und einen Ventilator zum Laufen. Vielen wurde hier erst richtig bewusst, wie eng die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik miteinander verknüpft sind.

Sowohl seitens der teilnehmenden Schüler als auch der Fachlehrer war die Resonanz durchgehend positiv. Insbesondere die Professionalität des „BioTechnikums“ wurde von allen Teilnehmern gelobt, nicht nur die Ausstattung des Trucks sondern auch die wissenschaftliche Betreuung der Praktika haben alle beeindruckt:

„Es war spannend in einem echten Labor zu experimentieren, auch wenn wir unter den Kitteln etwas ins Schwitzen gekommen sind …“

„Toll, dass man derart in die Elektronentransportketten eingreifen kann, um elektrischen Strom zu produzieren.“

„Es war super lehrreich, nicht immer so theoretisch!“

„Echt coole Experimente, die mein Interesse an der Biotechnik geweckt haben.“

„Uns hat das Praktikum gut gefallen, da wir praktisch arbeiten konnten und das Verständnis komplexer Vorgänge erleichtert wurde.“

„Ich kann mir gut vorstellen, dass mir die Arbeit im Labor und das Forschen Spaß machen würde.“

Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich den projektbegleitenden Wissenschaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner sowie dem gesamten Team des BioTechnikums, Frau Michaela Erhardt von FLAD&FLAD für die tolle Planung.
Sabine Meiser, Markus Bill, Ulrike Stender-Haas, Birgit Zimmermann